› MARKTANALYSE DER WOCHE 30.07.2018-03.08.2018

MARKTANALYSE DER WOCHE 30.07.2018-03.08.2018

EUR/USD

Schon lange war die Woche so gespannt und reich an wichtige Ereignisse wie diese. Inflation und BIP Europas, Fed-Sitzung zum Thema Geldpolitik und Berichterstattung über den Arbeitsmarkt der USA. Wie gewöhnlich beginnt die Woche Europa, bevor die Veröffentlichung der Inflation in EU stattfindet, legen Spanien, Deutschland, Frankreich und Italien Rechenschaft ab. Die Daten zur Arbeitslosigkeit der Blockländer sind gegenläufig, aber im Großen und Ganzen wird in der EU die Senkung des Indikators um 0,1% zu erwarten. Was auf die Wirtschaft der Eurogruppe eine positive Wirkung haben wird. Die Inflation der EU verlangsamt sich beim Punkt 2,0% (Prognosen zufolge) und BIP verlangsamt sich bei 0,3% im Jahresvergleich.

Die sich verlangsamenden Inflation und BIP lassen der EZB ihre Rhetorik im Bezug zu den Pläne für QE-Beendigung und der Prozentsatzerhöhung in Eurozone nicht zu wechseln. Was sich als Folge mittelfristig auf Euro negativ auswirkt

In den USA ist umgekehrt alles in Ordnung. BIP hat sich von 2,2% bis 4,1% im zweiten Quartal erhöht, die Inflation wächst und der Arbeitsmarkt ist stark. Mittwoch und Freitag werden die wichtigsten Tagen dieser Woche. Am Mittwoch findet die Fed-Sitzung statt und wird die Entscheidung zum Prozentsatz erklärt. Diese Woche erwartet niemand die Satzerhöhung von Fed, aber am nächsten Monat sind die Chancen bei solcher stabilen Wirtschaft ziemlich hoch. Obwohl der US-amerikanische Präsident die Geldpolitik von Fed kritisiert hat, gibt es sonst nichts zu tun, außer der Prozentsatzerhöhung, um die Inflation aufzuhalten. Wenn sie unkontrolliert wird, wird es eine Katastrophe mit dem Wirtschaftsrückgang als Folge.

Traditionell am ersten Freitag des Monats wird der Arbeitsmarkt der USA Bericht erstatten. Die Anzahl an Berufstätigen im nichtlandwirtschaftlichen Sektor (NFP) befindet sich in der grünen Zone, aber genauso wie im letzten Monat wird der Indikator des Durchschnittslohns pro Stunde, wo das Wachstum von 0,2% bis zu 0,3% zu erwarten ist nicht weniger wichtig. Arbeitslosigkeit senkt auch um 4,0%. Beim starken Arbeitsmarkt und Lohnwachstum wird Fed keine anderen Varianten haben, als den Prozentsatz im September-Oktober zu steigern.

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GBP/USD

Brexit lässt nicht den britischen Pfund in Ruhe. Mark Carney, der Oberhaupt der Bank of England hat heute dem Bloomberg ein Interview gegeben, in welchem er über Bankuntersuchungen und über seine Bedenken berichtet hat.

„Wir haben die Wahl zwischen dem Weg des Protektionismus, der sich auf der zweiseitigen Bilanz der Waren und des Handels und dem Weg der Liberalisierung des globalen Dienstleistungshandels», stellte Carney fest. Die erste Variante wird für Britannien Arbeitsplätze, Wachstum und Stabilität kosten und die zweite wird die umfassende und beständige Globalisierung unterstützen.

Die Bank of England ist zur Entscheidung gekommen, Brexit-Stress-Test innerhalb von 9 Monaten durchzuführen. An diesem Donnerstag erhöht Regulator sein Prozentsatz um 0,25%, womit er sich den Ausweg aus möglichen wirtschaftlichen Problemen ermöglicht. Potentiell regelloser Brexit, der die Bank berührt, zwingt dem Regulator den Satz über den „gefährlichen“ Minimum der Finanzkrise 2007-2008 zu erhöhen.

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USD/JPY

Wie bekannt, hat sich die Bank Japans mit extrem niedriger Inflation zusammengestoßen, die trotz der ultralockeren Rhetorik der Bank und fünfjähriger qualitativen und quantitativen Lockerung nicht wächst. Die letzte Optimierung fand im Jahre 2016 statt, um den Prozentsatz zu senken und Einträglichkeit der ausgegebenen Anleihen zu begrenzen.

Haruhiko Kuroda, der Oberhaupt der Bank Japans hat eine komplizierte Aufgabe. Jen beachtet nicht die gegenwärtige Politik des Regulators und die Inflation wächst. Der Bankoberhaupt ist bereit, die drittgrößte Wirtschaft der Welt aus den Jahrzehnten der Geldkonraktion.

Schon am Dienstag findet die Sitzung der Bank Japans statt. Laut vielen Informationsquellen kann die Geldpolitik vom Regulator gewechselt werden. Wie es in Wirklichkeit wird, erfahren wir morgen. Damals wird auch die Entscheidung über den Prozentsatz der Bank Japans erklärt. Die Veränderungen sind nicht zu erwarten.

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Gold

Wenn amerikanischer Dollar stark ist, spiegelt es auch auf Aktiva wider, die in dieser Währung gehandelt werden. Gold ist keine Ausnahme. Die Senkung der Risiken,
Differenzen und Handelsspannungen weltweit machen Gold zu einem attraktiven Aktiv. Sich rasant entwickelnde Wirtschaft der USA erhöht den Risikoappetit. Und mehr
als das dient heute Dollar als Schutzaktiv. Die Möglichkeit der Erhöhung des Prozentsatzes im September beträgt fast 80%.

Die Woche ist sehr ereignisreich. Außerdem ist die Fortsetzung der Diskussion zwischen den USA und EU über wirtschaftliche Momente. Es ist wichtig zu erinnern, dass nach dem Gespräch mit Jean-Claud Juncker voriger Woche der Präsident Donald Trump bereit ist, die Handelszölle für europäische Autos und deren Bestandteile nicht einzuführen. Zunächst wünscht Trump, dass die EU die Einfuhr vom amerikanischen Soja und Flüssiggas erhöht. Zu welchem Konsens kommen die Weltführer? China vermittelt bis jetzt, dass es zu einer Dialoge mit den USA bereit ist, obwohl es keine sichtbare Erfolge in den Beziehungen zwischen China und den USA gibt.

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