› MARKTANALYSE DER WOCHE 23.07.2018-27.07.2018

MARKTANALYSE DER WOCHE 23.07.2018-27.07.2018

EUR/USD

Nach der fehlgeschlagenen (nach Ansicht der amerikanischen Gesetzgeber und Sicherheitsbehörden) Gipfelkonferenz in Helsinki mit Wladimir Putin hat Donald Trump verfiel wieder in den alten Trott „den starken Dollar brauchen wir nicht“. Auf solche Weise hat er die Stärke des Dollars, der vorige Woche sich bis zum Punkt 95,00 vermindert hat, untergegraben. Außerdem hat der Weiße Haus vertreten durch seinen Regierungschef zum ersten Mal in den letzten Jahrzehnten angefangen, die Fed-Geldpolitik zu kommentieren.

„Wir bringen viel Kraft und Zeit für die Wirtschaftsverstärkung, aber die Zinsen steigen und ich bin damit unzufrieden“ – sagte Trump am vorigen Donnerstag. Am Freitag wurde sein Kommentar mit noch einem Twitt ergänzt: „China, EU und andere Länder, die ihren Währungskurs manipulieren, setzen ihre Prozentzinsen zu niedrig an, während der Dollar wegen der Zinserhöhung immer stärker wird, was uns um Wettbewerbsvorteil bringt“.

Die wichtigsten Ereignisse dieser Woche werden folgende: Sitzung des EZB-Rates, Zinsentscheidung (keine Änderungen erwartet) und die nachfolgende Pressekonferenz. Sowie das BIP der USA für das zweite Quartal.

Vom EZB-Oberhaupt werden die Unterlagen über den aktuellen Wirtschaftszustand und den nächstfälligen Kurs des Regulierers, den die EU zu befolgen plant. Die Zentralbank Europas wird die Sitzung am Donnerstag halten.

Das BIP der USA wird am Freitag veröffentlicht. Laut der Konsensprognose der Bloomberg-Experten ist die Beschleunigung von 2,0% bis zu 4,1% zu erwarten. In den USA ist zum jetzigen Zeitpunkt alles in Ordnung, zum jetzigen Zeitpunkt ist zu betonen. Man sollte sich an wirtschaftliche Spannungen mit China erinnern, dass Donald Trump seine Bereitschaft für zusätzliche Gebühren für alle chinesischen Export-Produkte in den USA erklärt hat, deren gesamter Preis über 500 Milliarden Dollar beträgt. Positive Haltungen im Bezug zum US-Dollar werden in der Regel im Voraus bestimmt, während unerwartete negative, oder umgekehrt positive Noten spiegeln sich wesentlich in den Dollar-Währungspaaren wider.

Deswegen sollte nicht nur Makrostatistik und
wirtschaftlicher Kennwert, sondern auch die Entwicklung der „Wirtschaftsbeziehungen“ zwischen den USA und China berücksichtigt werden.

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AUD/USD

Australischer Dollar erregt immer mehr Aufsehen der Investoren. Trotz der aktuellen Stärke seines US-amerikanischen Namensvetters hat der australische Dollar seine Senkung in diesem Paar aufgehört und die Konsolidierung für fast einen ganzen Monat erstellt. Der Grund dafür ist die Wirtschaftsverbesserung auf dem grünen Kontinent. Wirtschaftliche Spannungen USA-China kommen den „Aussie“ auch zustatten, da ein großer Teil des australischen Exports auf China entfällt, und die Tariferhöhung auf chinesische und amerikanische (in Erledigung von China) Produkte gewähren die ausgezeichnete Möglichkeit dem Grünen Kontinent seinen Export in China zu erhöhen.

Ein wichtiger Faktor ist auch Saisonalität, seit Anfang Sommer wird der australische Dollar von Landwirtschaft und Energiequellen unterstützt. Dieses Bild ist während mehreren Jahren unverändert. Am Mittwoch dieser Woche ist die Veröffentlichung der Inflation des Grünen Kontinent zu erwarten. Es wird der Indikator für den zweiten Quartal veröffentlicht, wo die Beschleunigung Jahresabstand und im zweiten Quartal zu erwarten ist, was eine Unterstützung für den australischen Dollar wird.

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Gold

Am vorigen Freitag hat Gold nach den nächstfälligen Ausführungen des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump im Bezug zum „starken Dollar“ und „manipulierten Währungskursen zwischen China und der EU“ und dem „erhöhten Prozentsatz von Fed“ einen Teil der Verluste zurückgewonnen.

Im Großen und Ganzen hat sich die Situation bei der Fluchtwährung nichtgeändert. Der US-Dollar lenkt die ganze Aufmerksamkeit. Die wichtigste Preisbewegung von Gold ist die Veröffentlichung von BIP der USA für das zweite Quartal. Laut Prognosekonsens der Bloomberg-Experten erhöht sich die US-amerikanische Wirtschaft dank der Erhöhung von Konsumausgaben.

Bei Dollarstärkung oder –schwächung werden Dollar-Produkte teurer oder billiger für Halter der Währungen-Konkurrenten für US-Dollar. Dies betrifft mehrere Produkte und Gold ist keine Ausnahme.

Es ist anzumerken, dass der US-amerikanische Präsident Donald mit seinen unerwarteten zornigen Twitts die Senkung seiner Währung ausgelöst hat, was dem Gold zustatten kommt. Als Folge ist die Preissteigerung von Gold.

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OIL

Wie gewöhnlich hängt der Preis für das schwarze Gold von der Rohstoffliefermenge auf den Markt ab. Die letzten eineinhalb Monate ist der Preis sehr variabel: es gibt sowohl abrupte Minderungen, als auch Erhöhungen. Die Ängste verändern sich fast jeden Tag. Zuerst Produktionsverminderungen für Sanktionen auf iranisches Erdöl, dann erklärt Saudi-Arabien, dass es den Ausfall kompensieren wird. Und am vorigen Donnerstag berichtet der saudische Delegierte bei OPEC Adib Al-Alam, dass im August der Gewinn um 100 Tausend Barrel pro Tag senkt.

Zur gleichen Zeit haben die USA ihr historisches Maximum des Gewinns von 11 Millionen Barrel pro Tag erreicht. Im Vergleich zum November des vorigen Jahres hat sich der Gewinn um 1 Million Barrel pro Tag erhöht. Aber die Anzahl von Bohranlagen hat sich vorige Woche um 5 Stück vermindert. Allerdings ist die gesamte Anzahl von Bohranlagen in den USA um 94 Stück mehr als voriges Jahr.

Die Haupttreiber von Rohstoffpreis bleiben die Berichte über die Rohstoffvorräte in den USA und die Daten über den Gewinn auf den größten Rohstoffausführländern auf den Weltmarkt.

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