Analytik › MARKTANALYSE DER WOCHE 16.07.2018-20.07.2018

MARKTANALYSE DER WOCHE 16.07.2018-20.07.2018

EUR/USD

Der Halbjahresbericht von FED und die Inflation in Europa sind die Hauptthemen der nächsten Woche. Vorige Woche war sehr gespannt und aufregend und hat traditionell nach dem Wochenkursabfall dieser Währungspaar mit der Gewinnmitnahme geendet.

Schon von Montag an übernimmt amerikanischer Dollar die Regie. Es finden die Meldungen des Einzelverkaufs ohne Rücksicht auf Automobilverkäufe statt. Es werden der Kren-Einzelverlaufsindex und gesamte Einzelhandelsumsätze für Juni veröffentlicht. Es ist anzumerken, dass der Indikator seit vier Monaten profitiert. Es ist zu erwarten, dass der Juni der fünfte wird, obwohl um die Hälfte reduziert wird (laut Expertenkonsensus-Prognose von Bloomberg).

Am Dienstag tritt Jerome Powell mit einem Halbjahresbericht von FED vor dem Kongress auf. Über die nächstfälligen Pläne der Finanzaufsicht wissen wir Bescheid. Aber die wichtigste Frage besteht immer noch darin, ob das Federal Reserve System den Anfang des Wirtschaftskriegs mit China berücksichtigt. Welche Risiken sind zu erwarten?

Von Mittwoch schaltet sich Eurozone in den Kampf dieser Wirtschaftspaar ein und veröffentlicht die Inflationsangaben. Es ist zu erwarten, dass der monatliche Index von 0,5% bis 0,1% verlangsamt. Aber der Kernindex bleibt im Jahresvergleich derselbe. Falls die Inflation die Angaben die Erwartungen übertreffen, könnte man die Stärkung der europäischen Währung erwarten, obwohl es keine Vorbedingungen dazu gibt. Von seiten der USA setzt Jerome Powell seine Rede fort und am späten Nachmittag (nach Moskauer Zeit) veröffentlicht FED sein Beige Book.

Die restlichen Tage werden Marktteilnehmer die Produktionsaktivität und Beschäftigtenkennziffer vom FED von Philadelphia befolgen. Am Freitag wird Erzeugerpreisindex Deutschlands veröffentlicht und findet vorheriges OPEC-Treffen statt.

Zum Abschluss der Übersicht ist es wichtig, an das Treffen (gerade so und als kein Gipfel bezeichnen die Beamten von den USA dieses Ereignis) von Donald Trump mit Wladimir Putin zu erinnern. Der ehemalige Immobilienentwickler wird während 90 Minuten mit dem Ex-KGB-Mitglied bei Anwesenheit nur von Dolmetschern sprechen. Es ist sehr interessant, welches Ergebnis dieses Treffen heute (am Montag) haben wird.

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GBP/USD

Die kommende Woche ist auch im Bezug zum britischen Pfund Sterling interessant, da vor seiner Bank eine ziemlich komplizierte Aufgabe steht. Am vorigen Freitag hat der in Großbritannien angekommene US-amerikanische Präsident Donald Tramp die Handlungen britischer Premierministerin Theresa May einer Kritik untergeworfen hat. Außerdem hat er an den ehemaligen Premiermister Boris Johnson mit den Worten erinnert, er wäre ein ausgezeichneter Premierminister Großbritanniens. Der US-amerikanische Leiter hat Öl ins Feuer der ohnehin instabilen britischen Regierung gegossen, die keinen Konsens über Austritt aus der EU (Brexit) erzielen kann.

Am Dienstag wird Großbritannien über den Arbeitsmarkt berichten, wobei wesentliche Verbesserungen zu erwarten sind. Nach der Rede vom englischen Bankoberhaupt Mark Carney wird das durchschnittliche Einkommen mit Rücksicht auf Prämien veröffentlicht, wo man die Senkung des Indikators erwartet. Laut Konsensus-Prognose handelt es sich um die Lohnwachstum um 2,5%. Trotz der wachsenden Anzahl an die Anträge auf Arbeitslosengeld um 2,3 Tausend, steigt die Erwerbstätigkeit um 150 Tausend, während die Arbeitslosigkeit auf demselben Niveau von 4,2% bleibt. Im Großen und Ganzen hat Großbritannien Bullenerwartungen.

Am Mittwoch findet das Inflationsrelease von Albion statt, wobei das jährliche Wachstum von 2,4% bis zu 2,6% zu erwarten ist. Trotzdem senkt der Einkaufspreisindex von 2,8% bis 0,4%.

Am Donnerstag werden monatliche und jährliche Berichte über Kernindexe und Einzelhandelsabsätze veröffentlicht. Im Großen und Ganzen sind Erwartungen im Bezug zum Pfund unterschiedlich. Außerdem ist es wichtig nicht zu vergessen, dass Trump die britische Premierministerin in Verruf gebracht hat, was den Pfund Sterling negativ beeinflussen kann.

Im Großen und Ganzen verspricht diese Woche den Fans britischer Währung sehr gespannt zu sein.

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Gold

Die kommende Woche wird für Gold genauso kompliziert, wie die vorige. Starker Dollarkurs setzt trotz den wachsenden Risiken seinen Druck auf Aktiv. Gold nivelliert diese Tatsache wegen der Senkung von Währungskonkurrenten von US-Dollar. Und da der Gold-Handel nämlich mit Dollar realisiert wird, wird dieser aktiv teuer für Verteidigung. Für Investoren ist es lukrativer, amerikanische Anleihepapiere zu kaufen, die heute einen guten Gewinn bei starker Währung zeigen.

Da das Risikowachstum gibt dem Gold keine Unterstützung, verliert heute das Aktiv den Verteidigungsstatus. Beim eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und China haben die Preise auf mehrere Waren gefallen, was auch den Edelmetallmarkt beeinflusst hat. Während voriger Woche hat der Preis von Gold um 1%, von Silber um 0,91% und von Platinum um 1,74% gesunken. Sogar Kupfer ist um 1,28% billiger geworden.

Die entstandene Situation zeugt davon, dass zum jetzigen Zeitpunkt US-Dollar Verteidigungsaktiv ist. Die Verstärkung von Handelsanstrengungen zwischen zwei führenden Wirtschaftsnationen können seine Positionen verschlechtern. Dann werden japanischer Yen und Schweizer Franken zu den Verteidigungsaktiven. Manche Investoren bevorzugen Aktionen von internationalen Großkonzernen, wessen Dividende als angenehmer Bonus dienen. Es ist schwere Zeit für Gold, aber es lohnt sich, auf dem Laufenden zu sein, da man beim heutigen sich ständig veränderten Markt alles erwarten kann.

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Öl

Während voriger Woche hat schwarzes Gold mehr als um 5% gesunken. Der Grund des Preisrückgangs war die Verringerung der Gefahr von Versorgungsengpässen auf dem Rohstoffmarkt. Das ist die erste wesentliche Preissenkung seit Mitte des vorigen Monats.

Nach der Ankündigung Saudi Arabiens, dass der größte Ausfuhrhandler bereit ist, Rohstoffversorgungsunterbrechungen aus Libyen, Venezuela und Iran zu kompensieren, beginnen Ängste nachzulassen. Und wenn Libyen erklärt hat, dass es neue Seehäfen veröffentlicht und ist bereit, auf den Weltmakrt 850 Tausend Barrels pro Tag rückzukehren, kamen die Investoren zur Ruhe. Zu guter Letzt hat der Staatssekretär von den USA Mike Pompeo angekündigt, dass die Administration des amerikanischen Präsidenten die Befreiung von Sanktionen einiger Käufer iranischer Erdöl in Erwägung zieht.
Aber bei einem solchen ständigen Wachstum des Ölgewinns, der vom Wunsch, die

Preise zu senken vorausgesetzt wird, warnt die Internationale Energieagentur davor, dass die Weltreserven erschöpft werden. Deswegen führen Produktionsbrechungen zum rasenden Preisanstieg. Abe es ist nur wahrscheinliches Szenario.

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